KOMPETENT – MIT HERZ – MIT IDEEN
Seit 2011 Bürgermeister von Östringen.
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KOMPETENT – MIT HERZ – MIT IDEEN

„Gerne würde ich auch in den kommenden acht Jahren Meinen Beitrag für die gute Entwicklung unserer Stadt leisten“.

Am 24. März 2019 kommt es in Östringen auf Ihre Stimme an. Ich bitte Sie erneut um Ihr Vertrauen!

WahlprogrammWanderkarte

Ich wurde vor 36 Jahren in Heidelberg geboren, aufgewachsen bin ich in Östringen. Nach dem Abitur 2002 (am Wirtschaftsgymnasium Wiesloch) und geleistetem Zivildienst im Universitätsklinikum Heidelberg studierte ich an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl und schloss das Studium 2007 als Diplom-Verwaltungswirt mit Schwerpunkt Wirtschaft und Finanzen ab. Danach arbeitete ich von 2007 bis 2011 bei der Stadt Mannheim in der Stadtkämmerei.

Am 27. März 2011 haben Sie mich zum Bürgermeister von Östringen gewählt. Seit dem 1. Juni 2011 bringe ich meine soziale Kompetenz sowie meine fachlichen Kenntnisse in das Bürgermeisteramt ein. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass sich Diskussionen stets an der Sache orientieren und frei von politischen und persönlichen Abhängigkeiten sind.

Für unsere Stadt engagiere ich mich zudem ehrenamtlich auf verschiedenen regionalen Ebenen und auch landesweit. Als ehrenamtlicher Vorsitzender des Zweckverbandes Gruppenwasserversorgung Hohberg kümmere ich mich seit 2011 um die Wasserversorgung der Gemeinden Kronau, Bad Schönborn, Östringen und Angelbachtal sowie der Ortsteile Eschelbach (Sinsheim) und Tairnbach (Mühlhausen).

Darüber hinaus darf ich ehrenamtlich seit 2014 die Stadt Östringen, sowie die Gemeinden Bad Schönborn und Kronau im Kreistag des Landkreises Karlsruhe vertreten. Der Landkreis übernimmt u.a. Aufgaben, die gemeindeübergreifend anfallen oder für die eine einzelne Gemeinde zu klein ist – etwa bei der Müllabfuhr oder bei Berufsschulen.

Im Jahr 2016 wurde ich von den Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen des Landkreises Karlsruhe in den Landesvorstand des Gemeindetags Baden-Württemberg gewählt. Als kommunalpolitischer Spitzenverband übernimmt der Gemeindetag u.a. die Aufgabe, die Belange seiner Mitgliedsstädte und -gemeinden  gegenüber der Öffentlichkeit, den Parlamenten, der Regierung sowie den staatlichen Stellen zu vertreten.

Östringen ist meine Heimat. Hier bin ich durch meine Familie auch in den Stadtteilen verwurzelt, kenne und erlebe diese seit meiner Kindheit.

Seit 2010 bin ich mit meiner Frau Salina verheiratet. Wir sind stolze Eltern unserer beiden Töchter Ella und Mona, die seit 2012 bzw. 2014 unser Leben bereichern bzw. komplett auf den Kopf gestellt haben. Gemeinsam sind wir 2014 nach Östringen gezogen.

Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten gemeinsam mit meiner Familie. Als Ausgleich zum Beruf genieße ich die Bewegung in der freien Natur. Wir lieben gemeinsame Fahrradtouren oder einen Spaziergang in Wald und Feld.

Seit frühester Jugend bin ich Mannschaftssportler, die dadurch erlernte „Werte“ legt man nicht ab. Nur im Team sind wir stark! 

Das Kollektiv steht im Mittelpunkt, nicht der Einzelne. Nur durch ein Miteinander schaffen wir es, das wichtige „Wir-Gefühl“ herzustellen, um dadurch in Östringen zukünftige Aufgaben besser zu meistern.

In allen vier Stadtteilen leben engagierte, heimatverbundene Bürgerinnen und Bürger, die im steten Miteinander Eichelberg, Tiefenbach, Odenheim und Östringen das typische unverwechselbare Gesicht geben.

Ein erfolgreiches Östringen mit allen Bürgern, allen Generationen, allen Vereinen, allen Schulen, allen Kindergärten, den Unternehmern und Handwerkern, braucht einen Bürgermeister, der ideenreich kompetent, tatkräftig und unabhängig ist und das nötige Herzblut einbringt.

Wohnen / attraktive lebendige Ortskerne

Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung aller Stadtteile ist nicht nur Maßstab aller Planungen, sondern eines der wichtigsten Zukunftsthemen in den kommenden Jahren.

Sinnvolle Nachverdichtungen wie im Quartier Scheffelstraße oder den ehemaligen Hofstellen Lutz in der Rettigheimer-Straße bzw. Essert in der Mühlstraße werden auch weiterhin auf der Tagesordnung stehen.

Darüber hinaus brauchen wir dringend weiteren Wohnraum. Das Neubaugebiet Holländergrund II in Odenheim, das im Planung befindliche Wohnquartier Dinkelberg IV sowie weitere kleinere Maßnahmen sind für unsere wachsende Stadt unverzichtbare Projekte.

Wohnraum brauchen wir für jeden Geldbeutel! Ziel muss es sein, für jedermann ein zeitgemäßes Wohnen zu ermöglichen. Dabei geht es nicht ausschließlich um das Bereitstellen von Baugrund. Ich halte es für sinnvoll, künftig einen kommunalen Wohnungsbau zu initiieren und voranzutreiben. Gerade für unsere älteren Mitbürger sind neue Wohnformen, wie z.B. Seniorenwohngemeinschaften oder betreutes Wohnen von elementarer Bedeutung. Hier müssen wir aktiv werden.

Wir müssen darüber hinaus aber auch darauf achten, dass künftig in allen Stadtteilen nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt werden kann. Der Erhalt und die Neugestaltung attraktiver Ortskerne sind von zentraler Bedeutung. Diese Orte „mit Leben füllen“, mit attraktiven Geschäften, Gaststätten, Cafés und weiteren gesellschaftlichen Treffpunkten für Jung und Alt.

Die Entwicklung und der Erhalt attraktiver Ortskerne in allen Stadtteilen empfinde ich als eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft!

Kinder und Jugend

Beim Thema „Kinder und Jugendliche“ hat die Stadt Östringen in den zurückliegenden zwei bis drei Jahren einen wahren Zeitenwechsel erlebt. Waren bis 2015/16 die Bevölkerungszahlen noch rückläufig bzw. stagnierten, sind diese in der Folgezeit deutlich angestiegen.

Wir wachsen!

Und dabei ziehen nicht nur mehr Menschen zu uns, auch die Geburtenquote ist wieder deutlich angestiegen!

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Kernaufgabe der Kommune ist es, bedarfsgerechte Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten zu schaffen. Hierzu benötigen wir modern ausgestattete Kindergärten und Schulen.

Wir wollen auch weiterhin kinderfreundlicher werden und damit auch für die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen arbeiten.

 

Kindergarten / Kita

Bedarfsgerechte, flexible und vor allem auch bezahlbare Kinderbetreuungszeiten mit Ganztagesangeboten schaffen – mit diesem Ziel bin ich vor acht Jahren angetreten. Im Vergleich von 2011 zu heute hat sich vieles verändert. Die Betreuungszeiten sind seither stetig angestiegen. Gleichzeitig sind wir als Kommune einer der preiswertesten Anbieter für Kinderbetreuung im gesamten Umkreis und entlasten dadurch unsere jungen Familien.

Viel haben wir über die Jahre in dazugehörige Infrastruktur investiert. Zuletzt wurde ein Anbau im Kindergarten St. Ulrich realisiert. Der Ausbau des „Sternen“ in Odenheim zu einem 6-gruppigen Kiga/Kita wurde in 2018 begonnen. Ein neuer 3-gruppiger Kindergarten (davon 2 Kita-Gruppen) am Waldbuckel wird im Frühjahr 2019 fertig gestellt werden. Das Investitionsvolumen für diese aktuellen Baumaßnahmen beträgt ca. 8,5 Mio. Euro. Der Betreuungsbedarf gerade im Bereich der Kleinkinder wird auch in Zukunft weiter steigen.

 

Jugendliche / Schulen

Östringen ist und bleibt „Schulstadt“. Wir begreifen unsere Schulen schon seit jeher als elementaren Standortfaktor im Werben um junge Familien. Gerade auch die Wiedereinführung von „G9“ am Leibniz-Gymnasium im Jahr 2013 hat zusammen mit neuen Profilen an allen Schulen für weitere Anziehungskraft gesorgt.

Schulstandorte wie die Rosi-Gollmann-Grundschule Tiefenbach wurden durch diverse Sanierungsmaßnahmen nachhaltig gestärkt und für die Zukunft gesichert.

Waren es bis 2014 vor allem die Schulen in Odenheim und Tiefenbach, in welchen der Sanierungsstau sukzessive abgetragen wurde, so steht seither das Östringer Schulzentrum im Mittelpunkt.

Raumsanierungen in Silcherschule und Thomas-Morus-Realschule wurden durchgeführt. Weitere Maßnahmen im Bereich Gymnasium werden bereits 2019 folgen.

Darüber hinaus treiben Verwaltung und Gemeinderat intensiv den Neubau von Mensa, einer neuen Bücherei sowie weiteren Unterrichtsräumlichkeiten voran. Entsprechende Entwürfe sind erarbeitet und werden mit den Genehmigungs- und Bewilligungsbehörden abgestimmt.

 

Soziale Betreuung

Östringen war bis vor wenigen Jahren zu einer Brennpunktgemeinde in Sachen „Jugendhilfebedarf“ im gesamten Landkreis Karlsruhe geworden.

Diesen Trend konnten wir nicht nur stoppen, sondern seit dem Jahr 2014 sogar umkehren. Während der Jugendhilfebedarf im gesamten Landkreis seither um 20% gestiegen ist, konnten die Fallzahlen für Östringen im gleichen Zeitraum um fast 30% gesenkt werden.

Dies ist ein Riesenerfolg für unsere Gemeinde. Diese positive Entwicklung ist vielen Faktoren geschuldet, aber hauptsächlich den mutigen Entscheidungen des Gemeinderats die Schulsozialarbeit von 1 Stelle auf 2,5 Stellen (?) auszuweiten, die Jugendsozialarbeit mit 1,5 Stellen wieder einzuführen und gleich zwei Jugendtreffs neu zu installieren.

Ich stehe für die Förderung der Jugendarbeit und der Sozialarbeit, denn der Erfolg gibt uns Recht!

Energie und kommunaler Klimaschutz

Um unsere Heimat und Natur zu erhalten, bewahren und zu schützen ist es von essenzieller Bedeutung schnellst möglich unsere CO²-Emission zu verringern.

Bei der Realisierung einer erfolgreichen Klimaschutzpolitik kommt der kommunalen Ebene eine besondere Bedeutung zu. Die Gemeinden üben im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz eine Vorbildfunktion für ihre Einwohner aus und können Rahmenbedingungen für die auf ihrer Gemarkung verursachten Treibhausgas-Emissionen maßgeblich mitgestalten.

Dieser Vorbildfunktion wollen wir in unserer Stadt gerecht werden. Einen Baustein hierfür haben wir mit der Realisierung von mehreren Nahwärmeprojekten gelegt. Das erste Projekt hierzu wurde in unserer Musikschule realisiert. Von dort aus wird der benachbarte Kindergarten ebenfalls mit Wärme versorgt. Ganz ähnlich wurde bei der Sanierung der Grundschule in Tiefenbach verfahren, denn seither wird von dort auch der benachbarte Kindergarten St. Maria mit Nahwärme versorgt.

Mit dem Großprojekt Nahwärme vom Schulzentrum bis zu den vereinseigenen Hallen auf dem Waldbuckel, also quer durch Östringen, sind wir diesbezüglich in ein neues Zeitalter gestartet. Neben den eigenen kommunalen Liegenschaften sollen auch die auf der Strecke befindlichen privaten Haushalte angeschlossen werden. Mit diesem Projekt werden jährlich insgesamt rund 800 Tonnen Co2 eingespart, dies entspricht einem Co2 Ausstoß von rund 160 Einfamilienhäusern. Das ist eine enorme Reduktion!

Ein ähnliches Projekt für den Ortsteil Odenheim befindet sich derzeit in Planung.

Mobilität und Verkehr

Ein leistungsfähiges Verkehrssystem ist Voraussetzung für eine moderne Gesellschaft, für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Gerade in Östringen hat sich in den zurückliegenden acht Jahren beim Thema Verkehr viel getan.

Nach schwierigen, harten und teils kontroversen Verhandlungen haben wir es geschafft, mit einer möglichen Ortsumfahrung in den Bundesverkehrswegeplan 2030 zu kommen. Mit den Planungs- und Untersuchungsarbeiten soll bis 2025 begonnen werden.

Es ist mir vollkommen bewusst, dass gerade dieses Thema nicht bei jedem Zustimmung findet. Allerdings ist es keine Alternative, die Verkehrsproblematik auf der B 292 zu ignorieren und damit die Anwohner mit ihren Problemen alleine zu lassen. Eine reine Verlagerung des Problems an den Ortsrand ist aber auch keine Lösung.

Sobald die Planungs- und Untersuchungsarbeiten angefangen bzw. abgeschlossen sind, muss es uns gelingen, einen ehrlichen und offenen Dialog zu diesem Thema zu führen. Eine Güter- und Interessenabwägung, die alle Aspekte berücksichtigt, muss das gemeinsame Ziel sein. Wir sind in der komfortablen Lage, im Vorhabenkatalog Verkehrswegeplan 2030 gelistet zu sein, diese Chance gilt es für alle Beteiligten zu nutzen.

Über die perspektivischen Lösungen hinaus haben wir auch an konkreten sofortigen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gearbeitet. Für die B 292 wurde ein Verbot für den Transit-Schwerlastverkehr erwirkt. Tempo 30 gilt seit 2015 für die gesamte Ortsdurchfahrt, und zwar rund um die Uhr.

Darüber hinaus beginnen in Kürze die Sanierungsmaßnahmen am Ortseingang von Mingolsheim her. Neben einem Kreisel an der Einmündung zum Industriegebiet steht die vollständige Sanierung des Ortseingangs bis hin zur Kreuzung Richtung Zeutern an. Weiter wird die K3520 zwischen Östringen und Mühlhausen ausgebaut. Auch hier wird ein Kreisel am Ortseingang entstehen. Elementares Ziel beider Maßnahmen ist nicht nur die Verringerung der Eingangsgeschwindigkeiten, sondern vor allem die Vervollständigung von Fuß- und Radwegen sowie die Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. 

Auch für die Ortsteile arbeiten wir hart an Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Gerade auch in Odenheim halte ich ein generelles Tempo 30 für angebracht, auf jeden Fall im Bereich der Eppinger Straße. Darüber hinaus beginnen im Jahr 2019 die Umbau- und Sanierungsplanungen rund um den Bereich der Forsthausstraße.

Allgemein wurde die Situation auf und neben unseren Straßen durch diverse Investitionen bereits erheblich verbessert. Hierzu zählen insbesondere:

  • Einstieg in die E-Mobilität
  • Streckensanierung B 292 (Rettigheimerstraße – Friedrich-Ebert-Straße)
  • Sanierung Allmendstraße
  • Sanierung Dinkelbergstraße
  • Sanierung Hambergstraße
  • Sanierung Knotenpunkt (Kreisel) Kraichgauer Weinstraße
  • Sanierung Huwinkelstraße
  • Sanierung Keltergasse
Aktive Wirtschaftsförderung

Östringen ist nicht nur eine attraktive Wohngemeinde, sondern war schon immer auch Standort für den Handel, Gewerbe und Industrie, die viele Arbeitsplätze für die Bürger unsere Gemeinde bieten.

In kaum einem anderen Handlungsfeld war in den vergangenen acht Jahren so viel Bewegung wie rund um dieses Thema. Den Anfang machte die Schließung der Firma INVISTA (ehem. ICI), welche die Verantwortlichen aus den USA in meiner zweiten Amtswoche bekannt gaben und einen Wegfall von 750 Arbeitsplätzen bedeutete.

Was folgte, ist aus meiner Sicht eine einzige Erfolgsgeschichte, die Sie kennen. Die Neuansiedlung der Betriebe IP, Winkels, Bader sowie die Betriebserweiterung von Solvay (Cytec) sind eindrucksvolle Belege dessen, was gemeinsam durch private Investoren, Gemeinderat und Stadtverwaltung erreicht wurde. Insgesamt bieten die Unternehmen im Industriepark heute rund 1.000 Arbeitsplätze. Auch abseits des großen Industrieparks wurden Gewerbebetriebe gestärkt, gehalten und teilweise ausgebaut.

Östringen mit allen Stadtteilen braucht auch weiterhin optimale Rahmenbedingungen für unsere heimischen Unternehmen. Daher werde ich auch hier zusammen mit Verwaltung weiterhin engagiert Handeln, denn Wirtschaftsförderung ist „Chefsache“.

Haushalt

Bei allen Zielen und Schwerpunkten hat eine erfolgreiche, sorgfältige und solide Finanzpolitik oberste Priorität.

Ressourcen sind nicht unendlich und müssen mit Bedacht eingesetzt werden. Ich stehe für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Entscheidungen von heute haben Auswirkungen auf die künftigen Generationen. Deshalb müssen Prioritäten von der Verwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern gesetzt werden. Die Grundlage hierfür sind solide und realistische Planungen.

Dabei gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, die es bei allen Projekten auszuschöpfen gilt. In den zurückliegenden Jahren waren wir beim Akquirieren von Zuschüssen überaus erfolgreich. Viele notwendige Investitionen konnten angegangen werden, gleichzeitig wurden Schulden im erheblichen Maße abgebaut. Im Jahr 2011 belief sich der Schuldenstand auf 12,2 Mio. Euro. Zum 31. Dezember 2018 konnte dieser auf 6,3 Mio. Euro verringert werden. Seit 2011 wurden keine neuen Schulden gemacht.

Allgemeine Kommunale Infrastruktur

Eine moderne und bedarfsgerechte Infrastruktur ist Grundlage eines intakten und pulsierenden Gemeindelebens. Die Auflösung von Sanierungsstaus stand damit ganz oben auf der Agenda. Hier sind wir in den zurückliegenden Jahren ein ganzes Stück weiter vorangekommen. So wurden beispielsweise die Hermann-Kimling-Halle, die Kreuzberghalle sowie die Stadthalle saniert. Die Schulsporthalle in Odenheim wurde in Teilen saniert, vor allem aus energetischer Sicht gilt es hier in der Zukunft nochmals nachzulegen.

Auch unser Rathaus ist vor allem aus brandschutztechnischer Sicht erheblich in die Jahre gekommen. Eine Sanierung war unumgänglich. Dabei wird auch die Chance genutzt, das Rathaus barrierefrei zu gestalten. Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2019 sein.

Ein für Eichelberg enorm wichtiges Projekt ist zweifelsfrei die Sanierung des ehemaligen Schulhauses. Es ist sowohl Heimat der örtlichen Vereine sowie diverser Arbeitsgruppen. Auch unsere städtische Musik- und Kunstschule hält hier Unterrichtsstunden ab. Hier soll im Jahr 2019 der Auftakt gemacht werden.

Nachdem das Östringer Freibad in großen Teilen saniert wurde, wird aktuell an der Beckensanierung des Odenheimer Bads fleißig gearbeitet, um pünktlich zum Saisonbeginn im Mai den Badebetrieb wieder aufnehmen zu können. Zusammen mit den jeweiligen Fördervereinen machen wir unsere Bäder fit für die Zukunft. Für ihre vielfältige Unterstützung bin ich sehr dankbar!

Vergleichsweise hohe Investitionen wurden bzw. werden in die kommunale Abwasserinfrastruktur geleistet. Unsere Kläranlage in Odenheim mit dem dazugehörigen Stauwasserkanal wurde bereits grundsaniert. Die Kläranlage in Östringen bedarf ebenso einer Sanierung. Alleine hierfür stehen uns Ausgaben von ca. 10 Mio. Euro ins Haus. Alternativ arbeiten wir gerade an interkommunalen Lösungen.

Die Extremwetterlagen in den vergangenen Jahren haben uns vor Augen geführt, wie unumgänglich ein moderner und präventiver Hochwasserschutz ist.

Die Herstellung des Hochwasserschutzes in der Östringer Ortslage war von 2011 an ein viel diskutiertes Thema. Gärten, Hofeinfahrten und vieles mehr mussten durch den Bau in Anspruch genommen und später wiederhergestellt werden.

Auch in Odenheim muss uns hierzu der nächste Schritt hin zu einem funktionierenden Hochwasserschutz gelingen. Entsprechende Pläne sind erstellt und mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt, die notwendigen Ratsbeschlüsse gefasst. Aktuell befinden wir uns in Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümern. Die große Mehrheit befürwortet dieses Projekt, bei den wenigen, die noch nicht davon überzeugt sind, hoffe ich auf Einsicht, um hier möglichst zügig voran zu kommen.

Den demografischen Wandel gestalten

Das Ziel von Seniorenarbeit in Kommunen ist es, älteren Menschen Beteiligung und Betätigung zu ermöglichen sowie die soziale Teilhabe zu sichern oder wiederherzustellen.

Betrachten wir daher den demographischen Wandel nicht als Bedrohung, sondern als Chance für die gesamte Gesellschaft. Gestalten wir ihn menschlich und menschenwürdig. Schon heute stehen in Östringen die Bedürfnisse ältere Mitbürger im Fokus.

Neben kommunal organisierter Spielenachmittage, Kaffee-Treffs sowie der Seniorensportgruppen (AGfÖ) steht darüber hinaus der barrierefreie Aus- und Umbau unserer Infrastruktur auf der Agenda. So werden bei allen Straßen- und Gebäudesanierungen die Prinzipien der Barrierefreiheit verwirklicht.

Ebenfalls konnten wir nach dem Umzug der CuraVita nach Östringen zusätzlich mit der Caritas die Tagespflegestruktur in unserer Gemeinde nachhaltig stärken. Die wachsende Fülle an Angeboten und Hilfestellungen will ich weiter unterstützen und vernetzen.

Unsere Gesellschaft wandelt sich zunehmend. Diesem Prozess muss bei der städtischen Weiterentwicklung Rechnung getragen werden.

Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran. Da wir uns dem Thema nicht verschließen können, halte ich es für sinnvoll, es zu gestalten – und nicht gestaltet zu werden.

Eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für eine Gemeinde, die auch in Zukunft Lebens- und Arbeitsmittelpunkt für Menschen sein will, ist der Breitbandausbau und die damit verbundene Frage der Finanzierung. Eine flächendeckende, leistungsfähige Breitbandversorgung ist die Grundvoraussetzung, um unsere Unternehmen und Geschäfte national und international wettbewerbsfähig zu halten. So kann auch sichergestellt werden, dass im ganzen Land Baden-Württemberg gleichwertige Lebensverhältnisse und soziale Teilhabe bestehen.

Obwohl der Breitbandausbau nicht die eigentliche Aufgabe der Kommunen ist, sondern des Bundes sowie der Telekommunikationsunternehmen, stellen wir uns dieser Herausforderung in allen Stadtteilen.

In Eichelberg ist bereits die gesamte Ortslage mit FTTC-Technik (Glasfaser bis zum Verteilerkasten) versorgt. In Tiefenbach laufen bereits die Vorbereitungen zur Verlegung der FTTB-Technik (Glasfaser bis zum Haus) im Zuge des Gasnetzausbaus.

In Östringen ist das Industrie- und Gewerbegebiet am westlichen Siedlungsrand bereits mit FTTB-Technik versorgt. Der innerörtliche Ausbau von Östringen und Odenheim wird in 2019/20 weiter folgen. Hierzu werden seitens der Stadt erhebliche Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt.

Seit 2011 Bürgermeister von Östringen.

Seit 2011 Bürgermeister von Östringen.

Seit dem 1. Juni 2011 bringe ich meine fachlichen Kenntnisse in das Bürgermeisteramt ein. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass sich Diskussionen stets an der Sache orientieren und frei von politischen und persönlichen Abhängigkeiten sind.

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Nur durch ein Miteinander schaffen wir es, das wichtige „Wir-Gefühl“ herzustellen, um dadurch gerade in Östringen zukünftige Aufgaben besser zu meistern. Ich freue mich auf Ihre Ideen und Anregungen.